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Doom Metal
Als die Erfinder des Doom Metal gelten Black Sabbath, deren Lieder wie beispielsweise Iron Man (aus der LP Paranoid von 1970) oder Sabbath, Bloody Sabbath (aus der gleichnamigen LP von 1973) als exemplarisch gelten können. Als erste Doom Metal Band überhaupt galt Tyrant, die späteren Saint Vitus, es folgten Trouble, Candlemass, Cathedral, Revelation und Pentagram.


In den späten 70er Jahren kam Doom völlig aus der Mode und wurde vom Punk überrollt. In den 80er setzten Bands wie Candlemass (Album 'Epicus Doomicus Metallicus') und Saint Vitus die stampfende Zugmaschine Doom-Metal wieder in die Spur. Mittlerweile gibt es neben dem Standard noch einige neue Richtungen, die Spielarten Death Doom und Gothic Doom sowie den Stoner Metal, wobei sich der Death Doom durch seine Death-Metal-Grunts und der Gothic Doom zumeist durch eine romantischere Atmosphäre und Frauengesang auszeichnet.

Weitere Unterarten sind z.B. der Funeral Doom (langsamer, monotoner, Begräbnis-ähnliche Atmosphäre) oder der Drone Doom (nur noch verzerrtes Gitarren- und Bassgewaber). Wie allen Genres des Metal üblich, ist auch hier die Grenze zwischen den Stilen etwas verwischt.

Inhaltlich handeln die Texte meistens von Melancholie, Trauer, Endzeitstimmung, Sehnsucht, Verzweiflung und Tod. Doom Metal Stücke entfalten nach Auffassung der Fans ihre Wirkung nicht im bloßen Zuhören nebenbei, sondern man muss der Musik Zeit widmen, um sie genießen zu können.